Zwei Wohnungen nach Balkonbrand bis auf Weiteres unbewohnbar – Feuerwehr kann schlimmeres verhindern.
Am späten Sonntagnachmittag kam es im Ortsteil Malsch aus bislang unbekannterweise Weise zu einem Balkonbrand, weshalb die Feuerwehr Malsch um 16:50 Uhr in die Straße „Grüne Gärtel“ alarmiert wurde. Aufgrund der mehrerer Anrufe erhöhte der Einsatzleiter Martin Müller bereits auf der Anfahrt auf Gebäudevollbrand.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte bereits der Balkon im 1. Obergeschoss und die Flammen schlugen bereits auf den Dachstuhl über. Die erste Befürchtung, eine Person befände sich noch in der Brandwohnung bestätigte sich glücklicherweise nicht – sie befand sich, ebenso wie ein Bewohner der Dachgeschosswohnung bereits im Freien. Beide atmeten zwar Rauchgase ein, mussten jedoch nicht zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Somit konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Während über die Drehleiter der Feuerwehr Ettlingen das Feuer auf dem Dach gelöscht werden konnte, nahmen parallel 2 Trupps im 1. Obergeschoss sowie 1 Trupp im Dachgeschoss die Brandbekämpfung vor. Somit konnte ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Letztendlich wurden hautpsächlich die Küche und der Balkon im 1. Obergeschoss zerstört, die Dachgeschosswohnung ist ebenfalls zurzeit nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr war unter der Leitung von Martin Müller mit insgesamt 59 Einsatzkräften aus allen 4 Abteilungen sowie der Abteilung Ettlingen-Stadt im Einsatz. Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Stefan Sebold ebenfalls mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat nach Abschluss der Löschmaßnahmen die Ermittlungen zur genauen Entstehungsursache und Schadenshöhe aufgenommen.