Thementag „Ladungssicherheit für Fahrzeuge der Feuerwehr“

Auch bei der Feuerwehr wird Ladungssicherung großgeschrieben. Wenn die Ladung im bzw. auf dem Fahrzeug nicht richtig gesichert werden, kann diese während das Transports verrutschen, dann drohen Schäden für die Ladung und sogar schwere Verkehrsunfälle.

Um die Grundlagen der Ladungssicherung in die Feuerwehr zu tragen, fand am Samstag, den 06.05.2023 das vom Kreisfeuerwehrverband (KFV) organisierte Fachseminar „Ladungssicherheit für Fahrzeuge der Feuerwehr“ im Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Ittersbach statt.

Grundlagen und Inhalte des Seminares waren:

– Verantwortung und Haftung
– physikalische Grundlagen der Ladungssicherung
– Unfallvermeidung und Vermeidung von Schäden am Fahrzeug und der Ausrüstung

sowie praktische Übungen.

Unter der Leitung von Dipl.-Ing. (FH) Frank Trunz, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Karlsbad und Abteilungskommandant der Abteilung Auerbach, konnten sich 54 Kameradinnen und Kameraden aus den Kommunen der Landkreise Karlsruhe, Rastatt, Calw und Rhein Neckar im Laufe des Seminars einen Einblick von den Voraussetzungen einer wirksamen Ladungssicherung machen.

Im Theorieblock am Vormittag, wurden die rechtlichen Grundlagen an Beispielen die Parameter Kraft, Masse, Gewicht, Beschleunigung Reibung, die verschiedenen Hilfsmittel sowie die Methoden der Ladungssicherung behandelt. Der Vormittag wurde dann mit gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

Am Nachmittag ging es dann an die Praxis. Es wurden unter den strengen Augen von sechs Schiedsrichtern die unterschiedlichen Ladungssicherungsmethoden angewandt. Es wurden sechs gemischte Gruppen aus den Feuerwehren: Bad Wildbad, Eggenstein-Leopoldshafen, Kraichtal, Schöllbronn, Iffezheim, Durmersheim, Ubstadt-Weiher, Karlsdorf-Neuthard, Bretten, Gernsbach, Graben-Neudorf, Ottersweier, Pfinztal, Mingolsheim, Sandhausen und Karlsbad zusammengestellt. 

Eine Aufgabe war, ein Überfass auf einen Gerätewagen-Transport (GWT) zu verlasten, danach mit dem GWT einen Parcours abfahren und die Fahrt zum Abschluss mit einer Gefahrenbremsung bei ca. 40 km/h zu beenden. Danach wurde die Ladung überprüft, ob diese sich während des Transportes auf der Ladefläche des GWT bewegt hatte.

Die zweite Aufgabe bestand darin sechs Getränkekisten auf einem Anhänger so zu sichern, sodass diese nach dem Befahren eines weiteren Parcours, auf dem zusätzlich der Fahrer oder die Fahrerin rückwärts um die Kurve zwischen zwei Pfosten einparken musste, um danach die Fahrt in Richtung Ziel wieder aufzunehmen. Hierbei wurde erneut, die Ladung durch die Schiedsrichter überprüft, ob die Getränkekisten auf der Ladefläche ihre Lage verändert haben oder nicht. Mit der Siegerehrung und der Ausgabe der Teilnehmerbescheinigungen wurde Seminar beendet.