Zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand wurde die Feuerwehr am Donnerstagvormittag in die Rheinstraße in Hambrücken gerufen. „Beim unserem Eintreffen befanden sich die beiden Bewohnerinnen bereits unverletzt in Sicherheit. Aus mehreren Fenstern im Erdgeschoss drang dichter Rauch und Flammen waren sichtbar“, berichtete ein Angehöriger des ersten eintreffenden Löschfahrzeugs der Feuerwehr Hambrücken.

Ein zufällig in Hambrücken anwesender Feuerwehrangehöriger aus einer Nachbargemeinde bemerkte den Brand ebenfalls und setzte über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe den Notruf ab. Zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Hambrücken gingen mit zwei Rohren zur Brandbekämpfung in das zweigeschossige Wohnhaus vor. Unterstützung erhielten sie von der Drehleiter und einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Waghäusel‑Wiesental. Ein weiteres Löschfahrzeug kam von der Freiwilligen Feuerwehr Graben‑Neudorf.

Unter der Leitung des Hambrücker Feuerwehrkommandanten Damian Köhler waren insgesamt 37 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Der Einsatzleiter wurde von der Führungsgruppe der Feuerwehr Graben‑Neudorf mit deren Einsatzleitwagen unterstützt.

Beide Bewohnerinnen wurden vom Rettungsdienst untersucht; sie hatten sich nicht verletzt. Aufgrund der Brandschäden konnten sie jedoch nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren und sind inzwischen bei Verwandten in Hambrücken untergebracht.

Der Rettungsdienst und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Hambrücken waren mit zehn Einsatzkräften vor Ort. Alexander Schmitt, organisatorischer Leiter Rettungsdienst, hatte zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung. Die Bereitschaft versorgte die Feuerwehrleute mit warmen Getränken.

Bürgermeister Dr. Marc Wagner verschaffte sich vor Ort einen Überblick über das Schadensausmaß und die Löscharbeiten. Zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Philippsburg und Bad Schönborn sicherten die Einsatzstelle ab. Angaben zur Brandursache oder zum Schadensausmaß können derzeit noch nicht gemacht werden.

Da wegen der Minustemperaturen Löschwasser auf der Einsatzstelle gefror, streute der Bauhof Hambrücken die Fläche mit Streusalz ab.

Bericht: gei

Bilder: Horst Blank und gei