Am Montagmittag gegen 14:16 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst zu einem Einsatz „Person im Wasser“ auf den Rhein bei Rheinstetten-Neuburgweier alarmiert.

Zuvor war gemeldet worden, dass sich eine Person mit einem kleinen Boot von der pfälzischen Rheinseite in Richtung badisches Ufer bewegt habe. Kurz darauf bestand der Verdacht, dass die Person ins Wasser gefallen sein könnte. Wenig später wurde das führerlose Boot am badischen Rheinufer aufgefunden und an Land gebracht.

Bereits kurz nach der Alarmierung begannen Feuerwehren auf badischer sowie auf pfälzischer Rheinseite mit umfangreichen Suchmaßnahmen auf dem Wasser. Zur Unterstützung wurden mehrere Boote des DLRG Bezirks Karlsruhe sowie zusätzliche Feuerwehrboote aus Karlsruhe eingesetzt. Auch die Wasserschutzpolizei beteiligte sich mit zwei Booten an der Suche.

Die Einsatzkräfte richteten mehrere Suchlinien auf dem Rhein ein. Von Rheinstetten aus wurde flussabwärts in Richtung Karlsruhe gesucht. Parallel dazu erfolgte von Eggenstein-Leopoldshafen aus eine weitere Suche flussaufwärts. Mehrere Streckenabschnitte wurden dabei wiederholt abgesucht. Zusätzlich unterstützte der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ die Maßnahmen aus der Luft.

Trotz der intensiven Suchmaßnahmen konnte keine Person aufgefunden werden. Der Einsatz wurde nach knapp zwei Stunden beendet.

Die weiteren Ermittlungen zum Hintergrund des Vorfalls wurden von der Wasserschutzpolizei übernommen.

Bilder / Bericht: tbe