Am frühen Samstagabend wurde die Feuerwehr Karlsbad kurz vor 18 Uhr zu einem Gebäudebrand in den Allmendweg im Ortsteil Auerbach alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das betroffene Gebäude in Vollbrand. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen Wohnanhänger sowie einen Lastkraftwagen übergegriffen.

Aufgrund der schnellen Brandausbreitung ließ Einsatzleiter und Kommandant Holger Fuhr das Alarmstichwort auf „Brand 4“ erhöhen, wodurch weitere Kräfte nachalarmiert wurden. Ein Bewohner konnte das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch untersucht und betreut.

Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen über den rückwärtigen Bereich des Gebäudes ein. Zeitweise kamen drei C-Rohre sowie ein B-Rohr zum Einsatz. Die Wasserversorgung gestaltete sich zunächst schwierig, weshalb zwei Schlauchleitungen von der Hauptstraße bis zur Einsatzstelle verlegt werden mussten, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen.

Trotz des schnellen Eingreifens konnten das Gebäude, ein gut ausgebaute Gartenhütte, sowie der Wohnanhänger und der Lastkraftwagen nicht mehr gerettet werden und wurden durch das Feuer vollständig zerstört.

Während der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass sich in der Gartenhütte fünf Gasflaschen befanden, die infolge der Hitzeeinwirkung kontrolliert abbliesen und das Feuer wiederholt anfachten. Erst nachdem die Gasflaschen vollständig entleert waren, konnte ein nachhaltiger Löscherfolg erzielt werden. Eine zusätzliche Gefährdung für die Einsatzkräfte bestand hierbei nicht.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis kurz vor 20 Uhr an. Zur Betreuung des betroffenen Bewohners wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) an die Einsatzstelle alarmiert.

Die Polizei sperrte die Landesstraße 562 ab dem Ortsausgang Langensteinbach weiträumig. Aus Richtung Ellmendingen wurde der Verkehr bereits ab der Remchinger Straße umgeleitet.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte mit elf Fahrzeugen der Feuerwehr Karlsbad aus den Abteilungen Auerbach und Langensteinbach sowie dem Führungsfahrzeug im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier unterstützte die Einsatzleitung vor Ort.

Die Polizei war mit drei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ettlingen im Einsatz. Der Rettungsdienst stand unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Yannick Bengert und war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt sowie Kräften der DRK-Bereitschaft Langensteinbach und der Notfallhilfe Langensteinbach des ASB vor Ort. Die DRK-Bereitschaft übernahm zudem die Verpflegung der Einsatzkräfte.

Bericht und Bilder: tbe