Am Samstag, den 27. Juni 2026, wurde die Feuerwehr Malsch um 11:29 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Ettlingen mit dem Einsatzstichwort „Brand – Seniorenheim“ in den Schillingring nach Malsch alarmiert.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und einer umfassenden Erkundung wurde eine Rauchentwicklung aus einem Schacht im Bereich der Heizungsanlage festgestellt. Ein offenes Feuer konnte nicht festgestellt werden.
Eine Bewohnerin beziehungsweise ein Bewohner wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch untersucht und behandelt.
Seitens der Feuerwehr waren insgesamt elf Fahrzeuge aller Abteilungen der Feuerwehr Malsch, die Drehleiter der Feuerwehr Ettlingen sowie der Abrollbehälter Atemschutz im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, dem Leitenden Notarzt Björn Berhaus sowie der DRK-Ortsbereitschaft Malsch vor Ort.
Noch während dieses Einsatzes wurde die Feuerwehr Malsch gegen 11:45 Uhr zu einem größeren Flächenbrand zwischen Ettlingen-Bruchhausen und Neumalsch nahe der Bundesstraße 3 alarmiert. Dort standen abgeerntete Getreidefelder mit einer Gesamtfläche von rund 1.000 Quadratmetern sowie mehrere Strohballen in Brand.
Durch den schnellen und koordinierten Einsatz der Feuerwehren konnten die Brandstellen zügig eingedämmt und abgelöscht werden. Im Einsatz waren über 15 Feuerwehrfahrzeuge, darunter Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Rastatt, der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie Teilnehmer eines zeitgleich stattfindenden Fahrertrainings für geländegängige Einsatzfahrzeuge, die unmittelbar zur Unterstützung herangezogen werden konnten.
Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Malsch, Ettlingen, der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie unter der Einsatzleitung von Michael Schwall im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den Feuerwehren Welzheim, Kaisersbach und der Feuerwehr Tutlingen, die an einem Fahrtraining des Kreisfeuerwehrverbandes teilnahmen. Darüber hinaus unterstützten drei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ettlingen, ein Rettungswagen sowie die DRK-Ortsbereitschaft Malsch die Einsatzmaßnahmen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertam Maier machte sich vor Ort ein Bild vom Schadensausmaß und der Arbeit der eingesetzten Kräfte.
Im Anschluss an die Brandbekämpfung wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, zog ein Landwirt mit einer Bodenbearbeitungsmaschine Schneisen durch die betroffenen Felder.
Die Feuerwehr Malsch bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften sowie den unterstützenden Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit.
Bericht und Bilder: rre



