Dachstuhlbrand eines Wohngebäudes in Waghäusel fordert Feuerwehr

Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Feuerwehr Waghäusel sowie die Polizei und der Rettungsdienst in die Straße „Im Mittelzellche“ nach Waghäusel-Wiesental am Samstag, den 16. Mai 2026 um 11:24 Uhr alarmiert. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte bemerkten eine starke Brandentwicklung an einer angebauten Garage, die Flammen hatten bereits auf dem Dachstuhl des Wohngebäudes übergegriffen. Die Bewohner des Zweifamilienhauses waren nicht zuhause und es wurden keine Personen verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel war im Brandeinsatz gefordert, über 10 Einsatztrupps unter Atemschutz waren im Einsatz. Mit zwei Löschrohren sowie mit einem weiteren Rohr im Korb der mitalarmierten Drehleiter wurde die Brandentwicklung bekämpft. Bei den umfangreichen Nachlöscharbeiten musste unter anderem größere Teile der Dachverkleidung entfernt werden, um die zahlreichen Glutnester abzulöschen.

Unter der Einsatzleitung von Andreas Zieger waren über 50 Feuerwehrkräfte mit 12 Fahrzeugen bis in die Nachmittagsstunden beschäftigt. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Waghäusel unterstützte die Einsatzleitung vor Ort. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dominik Wolf machte sich vor Ort ein Bild vom Schadensausmaß und der Arbeit der eingesetzten Kräfte. Zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die DRK-Bereitschaft Waghäusel waren unter der organisatorischen Leitung von Michael Schindel im Einsatz. Die Polizei vom Revier Philippsburg war mit insgesamt 2 Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Seitens der DRK-Ortsbereitschaft wurden die eingesetzten Kräfte mit Speisen und Getränken verpflegt. Der Notdienst der Netze BW schaltete anschließend das Wohnhaus stromlos. Das Wohngebäude ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die Bewohner sind bei Verwandten untergekommen. In den späten Nachmittagsstunden wurde von den Einsatzkräften von der Freiwilligen Feuerwehr Waghäusel eine Brandnachschau durchgeführt.