Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Bretten gegen 15:20 Uhr zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Straße Engelsberg alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss feststellbar. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Bewohner des Anwesens den Rauch bemerkt und umgehend die Rettungskräfte verständigt. Die Bewohner der betroffenen Wohnung konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten.
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung unter Atemschutz ein und evakuierte vorsorglich bis auf eine nicht gehfähige Person alle übrigen Bewohner des Gebäudes. Die Person wurde durch einen Trupp im 2. Obergeschoss bis zum Abschluss der Löschmaßnahmen durch einen Trupp betreut und wurde nach Beendigung der Einsatzmaßnahme mit Hilfe eines Tragetuches ins Freie gebracht.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer auf die betroffene Wohnung begrenzt und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen sowie Gebäudeteile verhindert werden.
Insgesamt wurden fünf Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt. Anschließend erfolgte zur weiteren Abklärung und Beobachtung ein Transport in umliegende Krankenhäuser.
Die vom Brand betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Die betroffene Familie konnten bei Freunden unterkommen.
Die Freiwillige Feuerwehr Bretten war unter der Leitung des Stellvertretenden Kommandanten Christian Krüger bis ca. 17:00 Uhr im Einsatz. Alarmiert wurden der Ausrückebereich „Mitte“, sowie die Führungsgruppe Bretten/Gondelsheim und Hygienegruppe. Insgesamt 65 Einsatzkräfte eilten nach Bretten. Unter der Leitung des OrGL Rettungsdienst eilten 2 RTW nach Bretten, ferner flog auch der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ nach Bretten, welcher im Bereich „am Simmelturm“ landete. Die Polizei war mit insgesamt 8 Einsatzkräften vor Ort.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist ebenfalls noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Hierzu wurde die Kriminaltechnik hinzugezogen. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor.


